Hallstattzeit / Frühlatènezeit am Ipf
Hallstattzeit / Frühlatènezeit am Ipf

Aspekte der keltischen Religion

Ein Fund vom Ipf: frühlatènezeitliche Entenkopffibel

Im Sommer 2006 wurde bei der archäologischen Ausgrabung diese frühlatènezeitliche Fibel am Fuß des untersten Walles auf dem Ipf gefunden. Das Original ist einschließlich der Nadel vollständig erhalten und derzeit im Museum im Seelhaus ausgestellt.

 

Fibeln waren als „Sicherheitsnadeln“ zugleich Schmuck mit Symbolgehalt. Das gilt besonders für die figürlichen Fibeln der Zeit zwischen 450 und 400 v. Christus, zu denen die Fibel vom Ipf zählt.


Dargestellt ist eine Ente mit mandelförmigen Augen. Wasservögel sind Symbole für das Hin und Her zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt, für den Tod als Quelle neuen Lebens. Diese Symbolik wird bei der Fibel vom Ipf noch unterstützt durch die „Mandelform“ der Augen, die den zunehmenden und abnehmenden Mond als Einheit darstellt und damit Vergehen und Neuwerden aus dem Vergehen als Grundgegebenheit der Welt.


Die Repliken der Fibel wurde mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege nach dem Abguss des Originals von HR- Replik Holger Ratsdorf in Handarbeit gefertigt.



Literatur zur keltischen Religion

Teuta Opie - Frühe Kelten am Ipf

Historische Darstellungsgruppe

Hallstatt- und Frühlatènezeit

(6.- 5. Jh. v. Chr.)

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